Autor-Archiv

Winterfit für`s BGL, Übung 10

Aus biologischer und medizinischer Sicht bedeutet Training die funktionelle Anpassung und Umstellung, die wir für unsere konditionellen Bereiche wie Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit benötigen.
Training verändert unser Wohlbefinden, da sich der Stoffwechsel verbessert und das Äußere eine lotgerechte Gestalt annimmt.

Damit alles auch im Lot bleibt, sollten uns die Wirkungsweisen des Muskel-Skelett-Systems bewusst sein. Es dient der Erhaltung aktiver Stabilität durch die lokalen bzw. tiefer gelegenen Muskeln.

Den Rest des Beitrags lesen »

Advertisements

Winterfit für`s BGL, Übung 9 – nur eine Geschichte …

Allen Lesern und ebenso meinen lieben Blog-Kollegen wünsche ich ein gesundes, erfolgreiches, humorvolles und somit ein glückliches Neues Jahr. 

Da unser Gehirn meistens Geschichten mehr liebt als körperliche Anstregung, versuche ich auch in diesem Jahr Ihr Handeln durch Ihre Vorstellungskraft zu animieren. Bestimmt hilft es Ihnen, daß Sie sich Ihre Wünsche mit allen guten Vorsätzen für`s Neue Jahr erfüllen.
Denn die Gegenwart das „Hier“ und das „Jetzt“, lässt sich nur mit unserer Vorstellungskraft und der darauf gleichzeitigen Handlung einfangen. Das Motiv ist der Anlass für Ihr Handlung und Tat. Den Rest des Beitrags lesen »

Winterfit für`s BGL, Übung 8

Vielen Dank an das BGLT-Team für die wunderschöne Weihnachtsfeier der Blog-Autoren. Es hat mir wiedereinmal gezeigt, dass man lange sitzen und essen kann, wenn in einer romantischen Winterlandschaft der Zu- und Abstieg wie der zum Dr. Hugo Beck Haus am Jenner, plant ist. Das hat mich bestärkt, dass man gewisse Feiertags- und Familienrituale auch anders gestalten kann.

Liebe Leser, ich hoffe Sie hatten ein ebenso schönes Weihnachtsfest und „bewegte“ Feiertage wie ich und konnten der Geruhsamkeit entwischen :).
Denn Weihnachten 2009 ist schon wieder Geschichte, geblieben sind zwar tolle Erinnerungen an das Fest aber auch ein abgeschlafftes Körpergefühl und das eine oder andere Gramm mehr.

Den Rest des Beitrags lesen »

Winterfit für`s BGL, Übung 7

Für Aktivitäten im normalen Alltag, vieler Sportarten und auch den afrikanischen und afro – amerikanischen Tanzstilen, ist die Fuß- und Beinhaltung entweder parallel geschlossen oder parallel geöffnet, d.h. die Knie- und Fußspitzen schauen nach vorne z.B. Skifahren, klassisches Langlaufen, Laufen, Radfahren u.v.m.
Fest steht, dass der Mensch viel mehr Bewegungsmöglichkeiten hat, als wie er es gewohnt ist oder es sich zutraut.
Diese Tatsache kann Training verändern, denn Schutz durch Bewegung ist die Aufgabe des Bewegungsapparates. Und wieder einmal ist das „WIE“ und „WO“ (Blog vom 30.11.09) angesagt.   Den Rest des Beitrags lesen »

Winterfit für`s BGL, Übung 6

„Wer am längeren Hebel sitzt, hat die meiste Kraft“, so ein Sprichwort. Allein über die Streckfähigkeit bekommen wir einen längeren Hebel. Diesen zu halten oder gar noch zu bewegen, schafft ein enormes Kraftpotenzial und macht uns flexibler. Darunter verstehe ich die Leidenschaft eine Bewegung so in die Länge zu ziehen bis sie wirklich, auch vom Gefühl her, beendet ist um aus dieser Dehnung sofort in eine andere Position wechseln zu können. Der ständige Auf- und Abbau von Körperspannung bei isolierten oder polyzentrischen Bewegungen, sowie das Zusammenziehen (Contraction) und Größerwerden (Release) einzelner Bewegungszentren bringt uns dadurch schneller von 0 auf 100.
Flexibilität verleiht der Bewegung Geschmeidigkeit, Eleganz und Anmut, Sprung- und Landekraft wie bei einem Tänzer oder einer Katze, fördert die Atmungsaktivität und sorgt für eine bessere Durchblutung. Wir schaffen uns dadurch Kraftreserven, die uns in Notsituationen helfen können. Besser geht`s doch gar nicht! 

Übung 6: „Das Lange Bein“

Von der „Schneeballhocke“ Übung 5  in die Kniebankstellung
Ausgangsstellung:
– strecken Sie das rechte Bein nach hinten, der Fußrist liegt auf
– Ihr linker Unterschenkel bleibt angewinkelt
– die linke Gesäßhälfte liegt auf der Ferse auf
– Beide Hände etwas mehr wie schulterbreit auf den Boden abgestützt
– verlagern Sie 4 mal das Körpergewicht nach rechts und links
– die jeweilige Schulter schiebt sich automatisch hoch
– kehren Sie zurück in die Ausgangsposition
– beugen und strecken Sie 4 mal die Arme, die rechte Pobacke wird angespannt

– beim vierten Armbeugen, heben Sie den rechten Unterschenkel hoch, die Fußspitze zeigt zur Decke
– der linke Arme wird nach hinten in die waagrechte gestreckt

– strecken Sie den rechten Arm und fassen mit der linken Hand den Fuß
– in dieser Position beugen und strecken Sie 4 mal nur den rechten Arm, der Oberkörper senkt sich und richtet sich dabei wieder auf

– jetzt beugen und strecken Sie nur den linken Arm, dabei bleibt der Oberkörper aufgerichtet
– Sie können auch beide Arme gleichzeitig beugen und strecken

– bei der letzten Beugebewegung bleiben Sie unten lösen Ihre linke Hand vom Fuß, das Bein strecken Sie wieder aus und richten sich auf
– die linke Hand wieder auf den Boden stellen

– ziehen Sie nun das rechte Knie über die Seite vor, Wechseln die Position und beginnen von vorn

Kehren Sie zurück in die Ausgangsposition von Übung 5, machen dann weiter mit Übung 4, 3 und 1, legen sich wieder ins Bett und hängen jetzt noch Übung 2 „Die Bettzipfelübung“ an.

“train-in and chill-out“ Eure Margot :)

Winterfit für`s BGL, Übung 5

Auf allen Kontinenten haben Menschen dazu beigetragen und tun es immer noch Bewegung als Mittel zum Ausdruck zu erforschen und somit zur Weitergabe zu verwenden bzw. einzusetzen. So werden sport- und berufsartspezifische Bewegungen simuliert und die dementsprechenden Muskelgruppen unterstützend vortrainiert. Die meisten Menschen sind nur am Auf- und Ausbau der Kraft oder Ausdauer, Dehnen bzw. Stretching orientiert. Wie lange soll gedehnt werden und vor oder nach dem Sport Stretchen? Fragen über Fragen, die immer noch ein Diskussionspunkt in der Sportwissenschaft und Medizin sind. Meine Antwort liegt in der Kombination verschiedener und aufeinander abgestimmter Bewegungsfolgen. Kontinuierliches Dehnen, Kräftigen und Lockern geben dem ganzen Körper unmittelbare Reaktionen wieder zurück. Diese haben uns in unserer Kindheit u.a. auch vor Verletzungen geschützt. Erinnern Sie sich an Ihre Schneeballschlachten. Den Rest des Beitrags lesen »

Winterfit für`s BGL, chillen will gelernt sein

Ich hoffe Sie hatten ein schönes Adventswochenende.
So ein Wochenende verdeutlicht auch den Wunsch nach Entspannung durch vorherige Anspannung. Auf alle Fälle weist er darauf hin, dass es Orte und Zentren gibt, an denen man seine Batterien (Nerven-Muskel-Kostüm) für neue, bessere oder andere Leistungen aufladen kann. Das Reaktionsvermögen wird gesteigert und man fühlt sich in der Lage wieder mehrere Sachen (isolierte Motionen) auf einmal tun zu können.
Ob diese Plätze sich außerhalb oder innerhalb des Körpers befinden ist sekundär. Man sollte nur wissen, wo und wie diese zu finden sind.
Das „WO“ machen wir mit dem Ausrichten unserer Vorstellungskraft (Fokosierung) und das „WIE“ können wir je nach Bedarf unter zu Hilfenahme verschiedener Techniken erreichen.

Beides ist trainierbar und nicht vererblich. Entspannen bzw. relaxen oder auch neuzeitlich chillen genannt, will gelernt sein.
Im Jazz Dance wird seit jeher die Beschreibung von Spannung und Lösen bzw. Lockerung als „Relaxation“ bezeichnet. Deshalb gilt nicht nur für den Tänzer, sondern auch beim Sportler relaxt sein nicht erschlaffen, sondern genau das Gegenteil.
Er sollte in der Lage sein das richtige Spannungs- und Lockerungsverhältnis in den einzelnen Körperzentren herzustellen, damit folglich isolierte Bewegungen, wann immer er es möchte, richtig ausgeführt werden können.
Die anderen Zentren werden kontrolliert locker gehalten.

Damit wir unseren ganzen Körper im Alltag und Sport ökonomisch richtig benutzen, brauchen wir dieses Bewegungsbewusstsein. Auch für alle weiteren Übungen, die ich mir für Sie ausgedacht habe.
Deshalb möchte ich Sie bitten die Übung 3: „Die Z-Punkte“ zu verinnerlichen. Wie schon erwähnt können Sie die Z-Punkte überall trainieren, selbst nach Feierabend am Glühweinstand auf einen Christkindlmarkt im Berchtesgadener Land. 

Mit einem guten Start in die neue Woche
“train-in and chill-out“ Eure Margot :)
 
Ich freue mich schon darauf Ihnen am Dienstag Übung 5 „Die Schneeballhocke“ oder auch „Servus die Oberschenkel“ vorzustellen