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Tolles Weltcup-Wochenende am Königssee

Viererbob, die Königsdisziplin:
Der Russe Alexander Zubkov siegt vor Manuel Machata und Maximilian Arndt. Unser Ramsauer Weltmeister Manuel Machata belegt in der Königsdisziplin, dem Viererbob, mit nur zwei Hundertstelsekunden Rückstand den zweiten Platz. Dritter wurde Machtas Teamkollege Maximilian Arndt aus Oberhof. Oliver Harraß aus Winterberg, der nach verletzungsbedingtem Ausfall von Thomas Florschütz ins Team rückte, nutzte seine Chance und überzeugte trotz einer hohen Startnummer mit einer Top-Ten-Platzierung.

Zweier Herrenbob:
Der Schweizer Beat Hefti gewinnt vor Lyndon Rush aus Canada. Manuel Machata landete mit seinem Stamm-Anschieber Andreas Bredau als bester deutscher Starter auf Rang drei. Maximilian Arndt wird Sechster. Der junge Reichenhaller Benjamin Schmid fährt in seinem ersten Weltcup auf den 7 Platz.

Zweier Damenbob:
Die Zwickauerin Cathleen Martini ist derzeit im Frauen-Bobsport das Maß der Dinge und fährt am Königssee ihren dritten Sieg in Folge ein. Hinter ihr teilten sich die Schweizerin Fabienne Meyer sowie die Kanadierin Kaillie Humphries zeitgleich den zweiten Rang.

Skeleton, Herren:
Sensationeller deutscher Doppelerfolg! Frank Rommel (TSC Zella-Mehlis) schaffte den ersten Erfolg der deutschen Skeleton-Männer in diesem Winter. Alexander Kröckel (BSR Rennsteig Oberhof) machte als Zweiter das überragende BSD-Resultat perfekt. Dritter wurde der Österreicher Mat Guggenberger. Weltmeister Martins Dukurs aus Lettland, kam mit grobem Fahrfehler im zweiten Lauf nur auf Rang sechs und musste damit nach acht Weltcup-Erfolgen in Serie erstmals wieder eine Niederlage hinnehmen.

Skeleton, Damen:
Britin Shelley Rudman war die Schnellste. Die Weltmeisterin Marion Thees vom BRCFriedrichroda ist auf Rang zwei gefahren. Rang drei sicherte sich die Kanadierin Mellisa Hollingsworth. Unsere frischgebackene Europameisterin Anja Huber aus Berchtesgaden verpatzte den ersten Lauf und musste sich trotz eines starken zweiten Durchganges mit dem undankbaren vierten Rang zufrieden geben.

Team-Wettbewerb:
Teamwettbewerb, das heißt pro Nation ein Herren-Zweierbob, ein Damen-Zweierbob und zwei Skeleton-Piloten (Dame und Herr). Die vier Einzel-Zeiten jeder Nation werden addiert. Heuer siegte Team Deutschland 2 mit Alexander Kroeckel, Sandra Kiriasis / Berit Wiacker, Marion Thees und Benjamin Schmid / Richard Adjei vor dem Team Deutschland 1 und Kanada 1.

Rahmenprogramm:
Für Kinder und Zuschauer war in den Rennpausen ein tolles Rahmenprogramm geboten: Die „Huberbuam“ zeigten an zwei Tagen ihrer Kletter-Filme und sprachen mit Kletterfans. Der mehrfache  Stuntriding-Weltmeister Chris Pfeiffer zeigte Kunststücke auf seinem Streetbike. Daneben gab es wieder Mountainbike-Akrobatik und eine Zipfelbob- und Snow-Racer-Bahn neben der großen Rennstrecke. Die Sonsoren BMW und Lotto-Bayern brachten sich mit Ständen, Testfahrten und Gewinnspielen aktiv ein. Die neue Schmankerl-Kurve gleich bei der Echokurve am Eingangsbereich sorgte mit leckeren Angeboten und Wärmestationen für eine angenehme Atmosphäre.

Viele weitere Infos und Bilder von den Fotografen Jürgen Waßmuth, Charlie Booker, W. Sommerer, Margit Dengler-Paar, Günter Paar finden sie auf der Website der Kunsteisbahn Königssee:
Bob Impressionen
Seleton Impressionen:
Webcams, Live Bilder

Alles in Allem, wieder ein tollse Wochenende mit wunderbaren Erfolgen unserer Spitzensportler aus dem Berchtesgadener Land und aus ganz Deutschland. Mit vielen Besuchern, einer super Stimmung an der ganzen Bahn und einer wunderbaren neuen Schmankerlkurve mit wärmenden Heizpilzen ;-)
Euer StephanBGLT

Tipp: Drei Seen Badetour im Nationalpark Berchtesgaden

Bei heißem Wetter (wir hatten  35 Grad ;-) früh morgens mit dem Königssee Schiff nach Salett, über den Sagereckersteig (eng, steil, ausgesetzt aber keine Kletterei)  in 2-3 Stunden zum ersten See, dem Grünsee mit einer angenehmen Wassertemperatur von ca. 18 Grad und unzähligen kleinen Fischen am Ufer.

Dann durch Fels- und Urwälder und über bunt blühende Almwiesen in weiteren 1-2 Stunden zum zweiten See, dem Funtensee mit ebenfalls angenehmen ca. 18 Grad Badewannenwasser ;-)

Dann am besten über Nacht ins Kärlingerhaus, wenn nicht, schnell weiter, ca. 3-4 Std. wieder hinunter durch die sogenannte „Saugasse“ zum Königssee.

Und dort wartet das letzte Bad am Karibikstrand bei fast 20 Grad Wassertemperatur im Smaragd-farbenen Königssee. Vorsicht, das letzte Boot geht um 18:30 Uhr zurück an die Seelände in Schönau am Königssee.

Liebe Grüße, Euer Stephan BGLT

Nationalpark Berchtesgaden erfüllt Herzenswunsch

Hab heute eine schöne Pressemeldung vom Nationalpark erhalten die ich euch nicht vorenthalten möchte…

David aus Bremen (Mitte) ist sieben Jahre alt und vor einem Jahr an Leukämie erkrankt. Mit seiner Familie besuchte der Schüler kürzlich den Nationalpark Berchtesgaden. Sein Herzenswunsch: einmal die Steinadler in freier Natur zu beobachten.

Der Verein „Wünsch Dir was e.V.“ mit Sitz in Köln erfüllt schwer kranken Kindern und Jugendlichen ihre Wunschträume – so auch dem kleinen David. Nationalpark-Mitarbeiter Lisa Spatzenegger (vorn) und Hans Stanggassinger begleiteten die Familie zum aktuell besetzten Steinadler-Horst im Wimbachtal und zeigten dem begeisterten Kind den Jungvogel.

Für die Familie aus dem Norden Deutschlands war es der erste Besuch in Berchtesgaden, doch für David steht fest: Er möchte schon bald wieder in den Nationalpark kommen um zu erfahren, wie der junge Steinadler aus dem Wimbachtal seinen ersten Flug gemeistert hat.

Liebe Grüße, Euer Stephan BGLT

Haindling Fr. 2.7 in Teisendorf

Veranstaltungswoche vom 1. – 11. Juli 2010 in Teisendorf (Drent und Herent, Haindling uvm.)

Zu Ehren des 100. Geburtstags der Musikkapelle Teisendorf startet ab übernächstem Wochenende eine große Veranstaltungswoche. Höhepunkte werden das Konzert von Haindling am Freitag, 2. Juli und der große Volksmusikabend „Drent und Herent“ sein.

Haindling, die Kultband aus Bayern, ist mit ihrem unverwechselbaren Klang wohl das außergewöhnlichste Musikereignis, das Bayern zu bieten hat.  Buchners Musikstil ist geprägt von einer wilden Mixtur aus exotischen Klängen, gestandener Blasmusik und tollen Rhythmen. Hören Sie selbst ;-)

Eurer Stephan BGLT

Olympia 2018: „Candidate City“ ist geschafft!

Heute Mittag hat die Olympiabewerbung Münchens, Garmisch-Patenkirchens und des Berchtesgadner Landes einen weiteren wichtigen Schritt geschafft, die Ernennung zur offiziellen „Candidate City“.

Willy Bogner und Katarina Witt von der Bewerbungsgesellschaft München 2018, waren bei der Verkündung im IOC-Hauptquartier in Lausanne anwesend und waren stolz auf die abgegebene Bewerbung, das hervorragende Umwelt- und Nachhaltigkeitskonzept, die herausragende Infrastruktur und unsere Leidenschaft für den Wintersport.

Wir sind überglücklich, das wir den nächsten Schritt in Richtung 2018 gemacht haben. Wir haben uns auf eine Reise der Freundschaft begeben und wollen im nächsten Jahr Begeisterung für München 2018 entzünden. Wir sind bereit und freuen uns auf die nächten Bewerbungsstationen. Die finale Entscheidung für die Winterolympiade 2018 fällt nächsten Sommer (nur noch 379 Tage ;-)

Beste Grüße, Stephan BGLT

Das Berchtesgadener Land zu Gast in München

„Wir haben sie doch, die schönsten Musikerinnen…“ Am vergangen Wochenende war das Berchtesgadener Land mit den Themen „Salz“ und „200 Jahre bei Bayern“ zu Gast beim Münchner Stadtgründungsfest. Wir konnten das BGL auf dem Münchner Rindermarkt wunderbar präsentieren.

Es ist schon ein erhebendes Bild, den Bartholomä-Festwagen aus Schönau am Königssee im Salzsäumerzug mitten durch München fahren zu sehen. Herzlichen Dank an Werner Zeininger und den Salzsäumerzug, der am 31.Juli vom Salzbergwerk Berchtesgaden über den Hirschbichlpass ins Pinzgau fahren wird.

Mit Salzsäumerzug, Sudpfanne des Salzbergwerks Berchtesgaden und fast 500 Trachtlern und Musikern waren wir eines der großen Highlights beim 852 Münchner Stadtgeburtstag. Allein aus der Gemeinde Anger waren 3 Musikkapellen und Trachtengruppen vor Ort.

Der ranghöchste Bergmann, Hans Neumayr, überreicht der Münchner Tourismuschefin Frau Dr. Gabriele Weißhäupl ein Salzschaffel aus dem Berchtesgadener Land.  Aber nicht nur die Mitarbeiter des Tourismusamtes München, sondern auch die vielen Münchnerinnen und Münchner und die Pressevertreter haben bei uns auf dem Rindermarkt bayerisches Brauchtum vom Feinsten genießen können. In fast allen Münchner Zeitungen und Online-Medien wurde unser Berchtesgadener Land sehr positiv erwähnt.

Auf dem Bild: Barbara Zwanzleitner von der BGLT, Toni Grassl von der Firma EPS Berchtesgaden und Fritz Rasp von der Touristinfo Ramsau. Mehr Fotos und Gschichtln aus München folgen…

Euer Stephan BGLT

6. BGL-Marathon ein voller Erfolg

Der BGL-Radmarathon ist die einzige Veranstaltung durch beinahe alle Gemeinden des BGL, mit Unterstützung aller Bürgermeister, Feuerwehren, Polizei und Vereine. Das Wetter war heuer ideal und es sind außer kleinen Schürfwunden keine wesentlichen  Unfälle passiert. Danke an den Organisator Herbert Ottenschläger und sein Team. „Ich bin immer froh, wenn die Teilnehmer wieder gesund und munter das Ziel erreichen. Wichtig ist, dass es keine schweren Verletzungen gibt und alles reibungslos abläuft. Für mich war das heute hier daher eine sehr gelungene Veranstaltung. Da es sich ja um eine Touristik-Veranstaltung handelt, ist es für mich nicht so wichtig, wer gewinnt. Für die Unterstützung aller freiwilligen Helfer möchte ich mich recht herzlich bedanken.“ so Herbert Ottenschläger.

Daten & Fakten: 1.245 Personen aus 11 Nationen (Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien, Niederlande, Großbritannien, Australien, Slowakei, Tschechische Republik, Belgien und Polen). 650 Teilnehmer bei der langen Strecke davon 43 Frauen (191 Kilometer, 3.590 Höhenmeter) und 595 Teilnehmer bei der kurzen Strecke davon 77 Frauen (101 Kilometer, 1.850 Höhenmeter) und insgesamt fast 80 % Übernachtungsgäste.

Toni Kaunzner aus Bischofswiesen ist Sieger der langen Strecke/Herren: „Ewald Robeischl und ich sind gemeinsam noch durch das Leopoldstal gefahren. Wir haben super zusammen gearbeitet. Es hat Spaß gemacht, als wir seit dem Högl alleine vorne fuhren. Oben auf der Kuppe in Bayerisch Gmain konnte ich dann etwas vorne weg fahren. Ein Sieg beim Berchtesgadener Land Radmarathon, zu Hause in meiner Heimat, bedeutet mir besonders viel. Das ist mein persönliches Saisonhighlight. Darauf habe ich mich konzentriert. Umso schöner, dass es nach dem gemeinsamen Sieg mit Andi Ortner im vergangenen Jahr, dieses Mal geklappt hat den Schluss-Sprint zu gewinnen.“

Danke an alle Feuerwehren und freiwilligen Helfer und alle anderen, die tatkräftig mitgeholfen haben! Euer Stephan BGLT

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