Archiv für Ausflugstipps

Berchtesgadener Schicksalsjahre

„Berchtesgadener Schicksalsjahre 1803 – 1820“ heißt eine Sonderausstellung, die derzeit im Museum Schloss Adelsheim in Berchtesgaden zu sehen ist. Anlass ist natürlich die 200 jährige Zugehörigkeit Berchtesgadens zu Bayern. Die Ausstellung ist sehr gelungen und zeigt anschaulich die damaligen Zustände und wie es dazu kam, dass Berchtesgaden bayerisch wurde. In den Schicksalsjahren hatte Berchtesgadenviele verschiedene Zugehörigkeiten und Herrscher, die das „Landl“ auch ausplünderten. Die alles beherrschende Figur war Napoleon, der Europa neu zu ordnen versuchte worunter auch das Berchtesgadener Land zu leiden hatte. Darum weist er den Weg in die Ausstellung.

Über viele Bereiche wird anschaulich informiert – das Schulwesen, der Holzabbau, die Solegewinnung und der Salzbergbau sind nur ein paar der vielen Themen. Einge noch nie vorher gezeigte Landschaftsbilder runden die sehr sehenswerte Ausstellung ab.

 Besonders der Aufmarsch der Zinnfiguren vor dem Berchtesgadener Prospekt ist beeindruckend . Die Ausstellung ist etwas für Jung und Alt, genauso wie das Museum Schloss Adelsheim jeder unbedingt besuchen sollte. Man erfährt viel über die Geschichte Berchtesgadens und wie die Menschen hier früher gelebt haben.  

Das Museum und die Sonderausstellung sind täglich Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Servus und bis bald!

Christoph

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Salzige Festwochen 03. bis 17. Juli 2010

Wirkstoffe aus der Natur entdecken

Jedes Jahr in den ersten zwei Juliwochen stehen in Bad Reichenhall die Naturschätze AlpenSalz, AlpenSole, AlpenKlima, Latschenkiefer und Moor im Mittelpunkt. Schwerpunktthema 2010: AtemWege

Der Atem des Lebens ist lebensnotwendig, doch trotz dieser Tatsache geben die meisten Menschen der Atmung wenig Beachtung, solange der Körper sich bester Gesundheit erfreut. Aus diesem Grund widmen sich die Salzigen Festwochen in diesem Jahr der AtemWege. Durch die Atmung ist es möglich Körper und Geist wieder in die richtige Balance zu bringen.

Die Heilmittel werden in allen Variationen präsentiert: künstlerisch, kulturell, kulinarisch, gesund, informativ: jeder sollte für sich selbst die  Vielfalt der heilkräftigen Bad Reichenhaller Kostbarkeiten entdecken.

eurer Michael BGLT

Tipp: Drei Seen Badetour im Nationalpark Berchtesgaden

Bei heißem Wetter (wir hatten  35 Grad ;-) früh morgens mit dem Königssee Schiff nach Salett, über den Sagereckersteig (eng, steil, ausgesetzt aber keine Kletterei)  in 2-3 Stunden zum ersten See, dem Grünsee mit einer angenehmen Wassertemperatur von ca. 18 Grad und unzähligen kleinen Fischen am Ufer.

Dann durch Fels- und Urwälder und über bunt blühende Almwiesen in weiteren 1-2 Stunden zum zweiten See, dem Funtensee mit ebenfalls angenehmen ca. 18 Grad Badewannenwasser ;-)

Dann am besten über Nacht ins Kärlingerhaus, wenn nicht, schnell weiter, ca. 3-4 Std. wieder hinunter durch die sogenannte „Saugasse“ zum Königssee.

Und dort wartet das letzte Bad am Karibikstrand bei fast 20 Grad Wassertemperatur im Smaragd-farbenen Königssee. Vorsicht, das letzte Boot geht um 18:30 Uhr zurück an die Seelände in Schönau am Königssee.

Liebe Grüße, Euer Stephan BGLT

Terminankündigung: Bob- und Skeleton-WM am Königssee

Merkt Euch schon mal alle den Termin vor: Vom 14. bis 27. Februar findet die Bob- und Skeleton Weltmeisterschaft auf der dann ganz neuen Bahn am Königssee statt.

Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack:
http://www.youtube.com/watch?v=HZ97J4xDKvM

Die Ache entlang

Immer wieder schön ist es, die Ache entlang zu spazieren. Die Königseer Ache ist der Abfluss des Königssees, die Ramsauer Ache der des Hintersees. In Berchtesgaden kommen beide zusammen und vereinigen sich zur Berchtesgadener Ache. Je nach Niederschlagsmenge oder in der Schneeschmelze können sie richtige Wildbäche sein, im Sommer hingegen plätschern sie so vor sich hin.

Ich weiß gar nicht ob das ihr offizieller Name ist, aber ich kenne diese Stelle als „Nasse Wand“.  Im Winter hängen unzählige Eiszapfen daran und auch jetzt schaut sie wild-romantisch aus.

Der Königsseer Fußweg ist bequem zu gehen, er führt eben bis zum Königssee. Ab und zu kommt einem höchstens ein Pferdegespann entgegen.

Trotzdem braucht es unterwegs eine Stärkung. Zum Beispiel ein Jubiläums-Bier vom Hofbräuhaus Berchtesgaden, kurz „Jubi“ genannt. Zu genießen im Biergarten des Gasthofs Waldstein. So ein Spaziergang ist aber auch anstrengend …

Servus und bis bald!

Christoph

Das Berchtesgadener Land zu Gast in München

„Wir haben sie doch, die schönsten Musikerinnen…“ Am vergangen Wochenende war das Berchtesgadener Land mit den Themen „Salz“ und „200 Jahre bei Bayern“ zu Gast beim Münchner Stadtgründungsfest. Wir konnten das BGL auf dem Münchner Rindermarkt wunderbar präsentieren.

Es ist schon ein erhebendes Bild, den Bartholomä-Festwagen aus Schönau am Königssee im Salzsäumerzug mitten durch München fahren zu sehen. Herzlichen Dank an Werner Zeininger und den Salzsäumerzug, der am 31.Juli vom Salzbergwerk Berchtesgaden über den Hirschbichlpass ins Pinzgau fahren wird.

Mit Salzsäumerzug, Sudpfanne des Salzbergwerks Berchtesgaden und fast 500 Trachtlern und Musikern waren wir eines der großen Highlights beim 852 Münchner Stadtgeburtstag. Allein aus der Gemeinde Anger waren 3 Musikkapellen und Trachtengruppen vor Ort.

Der ranghöchste Bergmann, Hans Neumayr, überreicht der Münchner Tourismuschefin Frau Dr. Gabriele Weißhäupl ein Salzschaffel aus dem Berchtesgadener Land.  Aber nicht nur die Mitarbeiter des Tourismusamtes München, sondern auch die vielen Münchnerinnen und Münchner und die Pressevertreter haben bei uns auf dem Rindermarkt bayerisches Brauchtum vom Feinsten genießen können. In fast allen Münchner Zeitungen und Online-Medien wurde unser Berchtesgadener Land sehr positiv erwähnt.

Auf dem Bild: Barbara Zwanzleitner von der BGLT, Toni Grassl von der Firma EPS Berchtesgaden und Fritz Rasp von der Touristinfo Ramsau. Mehr Fotos und Gschichtln aus München folgen…

Euer Stephan BGLT

Pfingsfest Holzhausen

Die Pfingsfestwoche in Holzhausen bei Teisendorf darf sich inzwischen mit Fug und recht als eine der größten und schönsten Brauchtumsveranstaltung im Berchtesgadener Land oder sogar zwischen Chiemsee und Königssee bezeichnen.

Ursprung dieses Festes ist der Leonhardiritt am Pfingstmontag 1612. Von neun jungen Holzhausern wurde dieser schöne Brauch wieder neu aufgelegt, ein Bierzelt aufgestellt um die Besucher des Leonhardiritts zu bewirten. Waren es in den ersten Jahren nur drei Veranstaltungstage, wurde das Fest bereits 1975 auf eine ganze Woche ausgedehnt. Daraus entstand dann das Pfingstfest Holzhausen.


Den heurigen Leonardiritt am Pfingsmontag bei traumhaftem Sonnenschein besuchten mehr Besucher als je zuvor. Leider war der Rest der Woche recht verregnet. Das hat aber die super Stimmung im Bierzelt nicht beeinträchtigt. Gratulation an die Organisatoren!

Euer Stephan BGLT