Archiv für Frühling

FIT für`s BGL und die Wintersaison 2010/11

Egal ob Sie den Froschsprung im Wasser oder den Froschsitz an Land ausführen, die gesamte Beckenmuskulatur wird dabei sanft gedehnt, gekräftigt und gelockert.

Wenn Sie die Übung lieber an Land ausführen möchten, können Sie durch Beugen und Strecken der Arme die Dehnung und Kräftigung der Rückenstrecker und Innenschenkelmuskulatur noch spezieller trainieren. Der Rücken wird gerade gehalten.

Zur Entspannung und Anspannung der Brustwirbelsäule und der Bauchmuskeln, schieben sie den Rücken in eine Art Katzenbuckel, spannen die Bauchmuskeln und halten aber den Kopf dabei gerade. Sie spüren eine tiefe Dehnung der Rückenstrecker und der Schulterblattmuskulatur.

Dann richten sie sich wieder auf, schieben die Brust nach vorne und spüren eine sanfte Dehnung der Bauchmuskeln und Kräftigung der Rückenstrecker.

Im Wasser können Sie den Froschsprung 10 mal wiederholen. Kombiniert mit einem Ball, wird diesen beim Absprung unter Wasser gedrückt und beim Landen an die Wasseroberfläche hoch gezogen. Danach versuchen Sie sich zum Enspannen auf Ihren Ball zu setzen. Oder laufen ein paar Runden durch das Schwimmbecken. Die Beinmuskulatur wird dabei wunderschön massiert :)

   

Viel Spaß beim der Vorbereitung auf den Winter

„train-in and chill-out“  Eure Margot :)

Berglegende in Bad Reichenhall

Der Österreicher Kurt Diemberger ist am Mittwoch, 26.5.2010 um 19:00 Uhr mit dem Vortrag „K2-Alpen-Everest“ zu Gast im Magazin4 in Bad Reichenhall. Geladen hat die ortsansässige DAV Sektion. Diemberger ist der einzig lebende Mensch, der zwei Achttausender erstbestiegen hat. Er kletterete noch mit Hermann Buhl 1957 am Broad Peak, 1960 Dhaulagiri-Erstbesteigung, unternahm viele Reisen, kehrte 1978 zu den ganz hohen Bergen zurück und bestieg 1986 im Alter von 54 Jahren und 29 Jahre nach seinem ersten Achttausender den K2! Noch heute ist Diemberger unterwegs und wird uns von seinem Leben berichten. Die Veranstaltung wird unterstützt durch die Sparkasse Berchtesgadener Land und Bürgerbräu Bad Reichenhall. Karten an den bekannten Vorverkaufsstellen, bei der Geschäftsstelle der DAV Sektion Bad Reichenhall, Tiroler Str. 11; weitere Infos unter http://www.summit-History.de 

Vorbereitung auf den 6. BGL-Radmarathon am 13.6

Manchen Teilnehmer des 24 Stunden MTB Rennen`s in Lofer nutzen bis morgen um 13.00 Uhr  die Gelegenheit sich auf den 6. BGL-Radmarathon am 13.6 vorzubereiten.

Eine gelungene Veranstaltung für Einzelkämpfer oder Mannschaftsteilnehmer.

Prominente Sportler sind natürlich auch mit dabei wie z.B. die Ex-Skirennläuferin Regina Häusl
(Abfahrt einmal anders) oder Joey Kelly.

Um 13.00 Uhr wurde gestartet und spätestens um 15.00 Uhr konnte man genau erkennen, wer bei diesem Event mit macht und wer nicht.
Eine durchregnete Nacht hinterläst Spuren an Mensch und Material.

Ich bin schon gespannt auf morgen um 13.00 Uhr, ob ich da noch jemanden erkennen werde :)?

Als Trainingsexperte rate ich jedem, egal ob Rennen oder Training:
Verhaltet Euch fair. Fahrt technisch sauber. Seit konzentriert. Vergesst nicht die gleichmäßig verteilte Aufnahme von Nahrung und Getränk. Eine „Notration“ ist immer dabei.

Und habt Spaß beim Sport, sowie kleine Kinder Spaß daran haben, durch den Dreck zu wühlen.
Für den 6. BGL-Radmarathon wünsche ich allen Teilnehmern noch eine gut ausgewogene Vorbereitung.

„run with fun“ Euer Holger :)

FIT für`s BGL mit Z-AQUATRAINING, Programm 3

Sind Ihnen die Übungen von Programm 1 und 2 des Aquatrainings schon geläufig?
Sie haben bestimmt bemerkt, dass das Wasser bei sämtlichen Bewegungsausführungen Widerstand leistet. Man spricht auch bei diesem Training von positiv-dynamischen und negativ-dynamischen Widerstand. Die Aufgabe der positiven Widerstände liegt darin, den Körper vorwärts zu bewegen, also an Land auf den Berg gehen. Den Rest des Beitrags lesen »

Es grünt so grün

Im Frühling ist der Bergwald am Schönsten. Die verschiedenen Grünschattierungen sind eine Wohltat für das Auge. Die beiden Aufnahmen habe ich vom Nationalparkhaus mitten in Berchtesgaden gemacht.

Das satte Grün tut so gut nach den Wintermonaten. Es ist so herrlich frisch.

Und als ich mich umdrehte fiel mir dieses schöne Detail am Nationalparkhaus auf. Die alte Holztüre mit dem typisch Berchtesgadnerischen Sternmuster, die drei kleinen Fenster, die den Fletz, also den dahinterliegenden Gang erhellen und das Grün des Efeus, das dicht und üppig am Nationalparkhaus wächst.

Servus und bis bald!

Christoph

Philharmonischer Frühling

Frühling in Bad Reichenhall, im Hintergrund der Predigtstuhl

vom 13.15. Mai 2010 werden Sie musikalisch auf die wärmeren Tage des Jahres eingestimmt. Kommen Sie ins Alte Königliche Kurhaus in Bad Reichenhall und erleben Sie die Bad Reichenhaller Philharmonie in drei leichten und beschwingten Konzerten unter der musikalischen Leitung ihres Cherfdirigenten Thomas J. Mandl. „Jung und leicht“, „Mozart und Chopin“ und ein Abend Franz Schubert gewidmet sind die Mottos der Begegnungen von Kammermusik und großem Orchester. Schuberts Forellenquintett oder Chopin`s 24 Preludes für Klavier treffen auf  Sinfonien von Mozart und Beethoven. Lassen Sie sich von der Musik in die freie Welt der frühlingshaften Leichtigkeit entführen, und begegnen Sie die Freiheit unvergessener Momente.

Das Alte Königliche Kurhaus zu Bad Reichenhall

Informationen und Karten unter: Kur-GmbH Bad Reichenhall / Bayerisch Gmain, Touristinfo Bad Reichenhall Wittelsbacher Str. 15, 83435 Bad Reichenhall, Tickethotline 0 86 51 – 60 60, vorverkauf@bad-reichenhall.de, www.bad-reichenhall.de

Laab’ln

Normalerweise „Laab‘ ln“ die Bauern im Herbst. Der hier holte es jetzt im Frühling nach oder ihnen ist das Laub ausgegangen. „Laab‘ ln“ (ich schreibe es einfach mal so) heißt „Laub zusammenrechen“. Das Laub wird in große Tücher gerecht, links vom Traktor sehen wir die Bäuerin, die das Laubtuch schon zu einem großen Sack zusammengebunden hat. (Auf das Foto klicken, dann sieht man es größer) So kann das Laub transportiert werden, früher auf dem Rücken, heute auf dem Traktor, wenn der Hang nicht zu steil dafür ist.  Das Laub wird zum Einstreuen in den Stall benutzt. In dem Buch „Geschichte in Bewegung. 900 Jahre Berchtesgaden“, herausgegeben von Dr. Iris Melcher, habe ich in einem Aufsatz den historischen Zusammenhang erklärt.  Hier die entsprechende Passage als Erläuterung:

„Eine Besonderheit in Berchtesgaden sind die Tratten. Diese waren Weiden, die in landesherrlichem Besitz waren, und die zwischen den Höfen und Weilern eine öffentliche Wegverbindung gewährleisteten. Sie dienten vor und nach dem Almabtrieb als Viehweide. Die Bauern hatten das Recht, in den Tratten zu schwenden, d.h. den Jungwuchs an Bäumen zu beseitigen. Da die Bauern auch an der Laubstreunutzung interessiert waren, ließen sie in aller Regel Laubbäume auf den Tratten im lockeren Verband stehen. Die Laubbäume begleiten auch noch heute genutzte Wege, wie z.B. oberhalb des Leyererhofes in der Ramsau. Meist ist es der Bergahorn, der in den Tratten gepflanzt wurde, erstens weil sein Laub sich schnell zu gutem Dünger zersetzt und zweitens, weil sein Holz als Werkstoff für die heimische Holzindustrie gebraucht wurde. Es waren die Menschen, die durch das Pflanzen der Bäume jenes für den Talkessel so typische Landschaftsbild schufen.

Auf den sogenannten Freien durften die Lehensbauern ihr Vieh weiden lassen und das Laub im Herbst zum Einstreuen zusammenrechen. Sie durften aber weder Fällungen noch Aufforstungen durchführen. „

Servus und bis bald!
Christoph