Archiv für Tradition

Benefizkonzert für die Bergwacht

Am 2.Juli 2010 um 19:30 Uhr in der Konzertrotunde Bad Reichenhall.

Super Idee und tolle Zusammenarbeit zweier wichtiger Institutionen Bad Reichenhalls, Philharmonie spielt für Bergwacht. Die Bergwachtbereitschaft Bad Reichenhall braucht ein neues Zuhause, das Gelände ist gefunden, die Baupläne sind fertig, finanzierbar ist es aber nur durch Ihre Hilfe! Kommen Sie zum Konzert und/oder spenden Sie.  Spenden werden erbeten an: Sparkasse Berchtesgadener Land BLZ 710 500 00, Kto. 20080479

Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost BLZ 710 900 00, Kto. 201822500

„Mit einer Spende helfen Sie uns, den dringend benötigten Neubau zu finanzieren und den Bergrettungsdienst in Bad Reichenhall zu erhalten.“ (übernommen von der Homepage der Bergwacht Bad Reichenhall)

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Haindling Fr. 2.7 in Teisendorf

Veranstaltungswoche vom 1. – 11. Juli 2010 in Teisendorf (Drent und Herent, Haindling uvm.)

Zu Ehren des 100. Geburtstags der Musikkapelle Teisendorf startet ab übernächstem Wochenende eine große Veranstaltungswoche. Höhepunkte werden das Konzert von Haindling am Freitag, 2. Juli und der große Volksmusikabend „Drent und Herent“ sein.

Haindling, die Kultband aus Bayern, ist mit ihrem unverwechselbaren Klang wohl das außergewöhnlichste Musikereignis, das Bayern zu bieten hat.  Buchners Musikstil ist geprägt von einer wilden Mixtur aus exotischen Klängen, gestandener Blasmusik und tollen Rhythmen. Hören Sie selbst ;-)

Eurer Stephan BGLT

Das Berchtesgadener Land zu Gast in München

„Wir haben sie doch, die schönsten Musikerinnen…“ Am vergangen Wochenende war das Berchtesgadener Land mit den Themen „Salz“ und „200 Jahre bei Bayern“ zu Gast beim Münchner Stadtgründungsfest. Wir konnten das BGL auf dem Münchner Rindermarkt wunderbar präsentieren.

Es ist schon ein erhebendes Bild, den Bartholomä-Festwagen aus Schönau am Königssee im Salzsäumerzug mitten durch München fahren zu sehen. Herzlichen Dank an Werner Zeininger und den Salzsäumerzug, der am 31.Juli vom Salzbergwerk Berchtesgaden über den Hirschbichlpass ins Pinzgau fahren wird.

Mit Salzsäumerzug, Sudpfanne des Salzbergwerks Berchtesgaden und fast 500 Trachtlern und Musikern waren wir eines der großen Highlights beim 852 Münchner Stadtgeburtstag. Allein aus der Gemeinde Anger waren 3 Musikkapellen und Trachtengruppen vor Ort.

Der ranghöchste Bergmann, Hans Neumayr, überreicht der Münchner Tourismuschefin Frau Dr. Gabriele Weißhäupl ein Salzschaffel aus dem Berchtesgadener Land.  Aber nicht nur die Mitarbeiter des Tourismusamtes München, sondern auch die vielen Münchnerinnen und Münchner und die Pressevertreter haben bei uns auf dem Rindermarkt bayerisches Brauchtum vom Feinsten genießen können. In fast allen Münchner Zeitungen und Online-Medien wurde unser Berchtesgadener Land sehr positiv erwähnt.

Auf dem Bild: Barbara Zwanzleitner von der BGLT, Toni Grassl von der Firma EPS Berchtesgaden und Fritz Rasp von der Touristinfo Ramsau. Mehr Fotos und Gschichtln aus München folgen…

Euer Stephan BGLT

Bad Reichenhall ruft zum Luis Trenker Tag am 2.6.2010

Eine Bilderausstellung mit Bildern von Luis Trenker, aufgenommen von Ernst Baumann eröffnet um 14:00 Uhr in der Trinkhalle bei der Konzertrotunde diesen Tag. Anschließend wird die Bad Reichenhaller Philharmonie um 15:30 Uhr im Rahmen der Kurpark-Classics-Konzerte in der Konzertrotunde Melodien aus Trenker-Filmen spielen. Bei diesem Konzert wird auch der Biograph Hans-Jürgen Panitz anwesend sein und aus dem Leben Luis Trenkers erzählen. Zum Abschluss des Luis Trenker Tages wird der wohl bekannteste Film “Der Berg ruft“ im Bad Reichenhaller Park-Kino gezeigt. Beginn der Vorstellungen sind 17:30 und 20:00 Uhr. Karten für das Konzert sind erhältlich bei der Touristinformation, Wittelsbacherstr. 15 in Bad Reichenhall, 08651/606151, für die Kinovorstellungen sind Karten nur an der Tageskasse erhältlich! Der Eintritt zur Bilderausstellung ist frei.

Laab’ln

Normalerweise „Laab‘ ln“ die Bauern im Herbst. Der hier holte es jetzt im Frühling nach oder ihnen ist das Laub ausgegangen. „Laab‘ ln“ (ich schreibe es einfach mal so) heißt „Laub zusammenrechen“. Das Laub wird in große Tücher gerecht, links vom Traktor sehen wir die Bäuerin, die das Laubtuch schon zu einem großen Sack zusammengebunden hat. (Auf das Foto klicken, dann sieht man es größer) So kann das Laub transportiert werden, früher auf dem Rücken, heute auf dem Traktor, wenn der Hang nicht zu steil dafür ist.  Das Laub wird zum Einstreuen in den Stall benutzt. In dem Buch „Geschichte in Bewegung. 900 Jahre Berchtesgaden“, herausgegeben von Dr. Iris Melcher, habe ich in einem Aufsatz den historischen Zusammenhang erklärt.  Hier die entsprechende Passage als Erläuterung:

„Eine Besonderheit in Berchtesgaden sind die Tratten. Diese waren Weiden, die in landesherrlichem Besitz waren, und die zwischen den Höfen und Weilern eine öffentliche Wegverbindung gewährleisteten. Sie dienten vor und nach dem Almabtrieb als Viehweide. Die Bauern hatten das Recht, in den Tratten zu schwenden, d.h. den Jungwuchs an Bäumen zu beseitigen. Da die Bauern auch an der Laubstreunutzung interessiert waren, ließen sie in aller Regel Laubbäume auf den Tratten im lockeren Verband stehen. Die Laubbäume begleiten auch noch heute genutzte Wege, wie z.B. oberhalb des Leyererhofes in der Ramsau. Meist ist es der Bergahorn, der in den Tratten gepflanzt wurde, erstens weil sein Laub sich schnell zu gutem Dünger zersetzt und zweitens, weil sein Holz als Werkstoff für die heimische Holzindustrie gebraucht wurde. Es waren die Menschen, die durch das Pflanzen der Bäume jenes für den Talkessel so typische Landschaftsbild schufen.

Auf den sogenannten Freien durften die Lehensbauern ihr Vieh weiden lassen und das Laub im Herbst zum Einstreuen zusammenrechen. Sie durften aber weder Fällungen noch Aufforstungen durchführen. „

Servus und bis bald!
Christoph

Dugnacht

Die Nacht vom 30.April auf den 1. Mai ist in Berchtesgaden eine besondere Nacht. Denn da werden dem einen oder anderen Zeitgenossen ein Dug, also ein Streich angetan. So hat das Hotel Edelweiss übernacht eine sehr nette Empfangsdame bekommen.

Die Dugnacht, die sogenannte Freinacht wird auch  Philippinacht genannt. Üblicherweise wird in der Dugnacht alles, was nicht ordentlich verwahrt ist sondern lose herumsteht, wie Mülltonnen oder Gartenbänke,  von  den meist Jugendlichen versteckt . Aber auch mit Klopapier eingewickelte Autos gibt es, lustige Plakate und andere Aktionen. Also nicht wundern, wenn am 1. Mai alles ein wenig anders ist in Berchtesgaden.

Servus und bis bald!
Christoph

Stadt Laufen: Frühlingskonzert


Unter der Leitung des Kapellmeisters Harald Rehrl bietet die Laufener Stadtkapelle auch 2010 wieder ein interessantes und klangvolles Programm. Diesmal wird von traditionellen Märschen bis hin zu aktuellen Schlagern alles aufgespielt. Außerdem haben auch die Jugendgruppe und Nachwuchssolisten aus Laufen ihren eigenen Auftritt für den sie jetzt schon kräftig üben. Ich freue mich schon persönlich auf einen unterhaltsamen Abend denn die Stadtkapelle verspricht, wieder ein musikalischer Hochgenuss zu werden!

Euer Michael aus dem Berchtesgadener Land

Eintritt: € 6,-. Karten sind an der Abendkasse erhältlich. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre haben freien Eintritt!
Wann:
Sa., 27.03.2010, 20:00 Uhr
Wo: Salzachhalle, Laufen